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Dieser Hintergrund ist für bifaziale Solarmodule am besten geeignet

Beratung
Veröffentlicht 24. August 2025
Dieser Hintergrund ist für bifaziale Solarmodule am besten geeignet - Kleines Kraftwerk

Bifaziale Solarmodule können Sonnenlicht nicht nur über die Vorderseite, sondern auch über die Rückseite nutzen. Entscheidend dafür ist das Licht, das vom Untergrund oder von Flächen hinter dem Modul reflektiert wird. Deshalb kann der Hintergrund tatsächlich Einfluss auf den Solarertrag haben.

Doch welcher Untergrund eignet sich besonders gut? Und musst du deinen Balkon oder dein Flachdach jetzt weiß streichen? Wir erklären, worauf es wirklich ankommt.

Hintergrund für bifaziale Solarmodule: Ein hohes Rückstrahlvermögen ist entscheidend

Wenn wir über den Ertrag eines Solarmoduls sprechen, denken wir meist zuerst an die direkte Sonneneinstrahlung auf der Vorderseite. Bei bifazialen Solarmodulen kommt jedoch eine zweite Lichtquelle hinzu: reflektiertes Licht auf der Rückseite.

Das sogenannte Albedo beschreibt, welcher Anteil der einfallenden Sonnenstrahlung von einer Oberfläche reflektiert wird. Vereinfacht gesagt: Helle Flächen reflektieren meist mehr Licht als dunkle Oberflächen.

Grundregel: Je mehr Licht eine Fläche zur Rückseite des bifazialen Moduls reflektiert, desto größer kann der zusätzliche Beitrag der Modulrückseite zum Gesamtertrag sein.

Besonders interessant sind deshalb helle Untergründe wie weiße Dachflächen, helle Dachbahnen, heller Kies oder andere stark reflektierende Oberflächen.

Dunkler Asphalt, Bitumen (ein Gemisch aus verschiedenen organischen Stoffen) oder andere sehr dunkle Oberflächen absorbieren dagegen einen größeren Teil der Strahlung. Dadurch steht der Rückseite eines bifazialen Moduls tendenziell weniger reflektiertes Licht zur Verfügung.

„Bei bifazialen Modulen lohnt sich der Blick nicht nur zur Sonne, sondern auch unter das Modul. Ein heller, reflektierender Untergrund kann helfen, das Potenzial der Modulrückseite besser auszunutzen,“ sagt Markus Struck, Geschäftsführer von kleines kraftwerk.

Frischer Schnee hat ein hohes Rückstrahlvermögen

Ein besonders gutes Beispiel für einen stark reflektierenden Untergrund ist Schnee. Liegt Schnee vor oder unter einem aufgeständerten bifazialen Modul, kann viel Sonnenlicht zur Modulrückseite reflektiert werden.

Untersuchungen zu bifazialer Photovoltaik zeigen, dass Anlagen bei hoher Bodenreflexion – etwa durch Schnee – deutlich von der zusätzlichen Rückseitenstrahlung profitieren können.

Aber: Schnee hilft natürlich nur dann, wenn das Modul selbst weitgehend frei bleibt. Liegt Schnee auf der Vorderseite, erreicht weniger Sonnenlicht die Solarzellen und die Produktion kann entsprechend sinken.

Ein hoher Reflexionsgrad des Bodens allein ist also noch keine Garantie für maximalen Ertrag.

Nicht nur die Farbe des Untergrunds entscheidet

Der Hintergrund ist wichtig, aber nur ein Teil des Gesamtsystems. Wie viel zusätzliche Energie die Rückseite eines bifazialen Moduls tatsächlich erzeugt, hängt von mehreren Faktoren ab.

Besonders relevant sind:

• der Abstand zwischen Modul und Untergrund
• die Neigung des Solarmoduls
• die Ausrichtung der Anlage
• mögliche Verschattung der Modulrückseite
• die Reflexionseigenschaften des Untergrunds
• der Abstand zu Wänden, Geländern oder anderen Modulen

Liegt ein bifaziales Modul beispielsweise nahezu direkt auf einer Oberfläche auf, kann selbst ein heller Untergrund nur wenig bewirken. Schließlich muss das reflektierte Licht die Rückseite des Moduls auch tatsächlich erreichen können.

Deshalb profitieren aufgeständerte Module auf Flachdächern oder im Garten häufig stärker vom bifazialen Prinzip als Module, deren Rückseite unmittelbar von einer Wand oder anderen Konstruktion verdeckt wird.

Ein weißer Untergrund macht aus einem schlecht montierten Modul kein Ertragswunder. Entscheidend ist immer das Zusammenspiel aus Reflexion, Abstand, Aufständerung und Sonneneinstrahlung.

Bifaziale Module von kleines kraftwerk

Unsere aktuellen 500-Wp-Glas-Glas-Module setzen auf eine bifaziale Bauweise. Neben der direkten Sonneneinstrahlung auf der Vorderseite kann dadurch auch Licht genutzt werden, das auf die Rückseite des Moduls trifft.

Bifaziales Solarmodul

SunPro 500 Wp TOPCon Glas-Glas Full Black

Das 500-Wp-Modul kombiniert N-Type-TOPCon-Zelltechnologie mit einem robusten Glas-Glas-Aufbau und bifazialen Solarzellen. Damit eignet es sich sowohl für Balkonkraftwerke als auch für größere Installationen auf geeigneten Dach-, Garten- oder Freiflächen.

- 500 Wp Nennleistung

- bifaziale Glas-Glas-Bauweise

- N-Type-TOPCon-Zelltechnologie

- Full-Black-Design

- zusätzliche Energieaufnahme über die Modulrückseite

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Besonders interessant wird das Prinzip beispielsweise bei einem Flachdach- oder Garten-Set, bei dem genügend Abstand zwischen Modul und Boden vorhanden ist und Licht ungehindert auf die Rückseite gelangen kann.

Für größere geeignete Flächen

Quattro XL – 2.000 Wp bifaziales Balkonkraftwerk

Vier bifaziale 500-Wp-Module ergeben insgesamt 2.000 Wp installierte Modulleistung. Je nach Standort kannst du das Set beispielsweise mit einer passenden Flachdach-, Garten-, Wand- oder Balkonhalterung konfigurieren.

- 4 × 500-Wp-TOPCon-Module

- 2.000 Wp installierte Modulleistung

- bifaziale Glas-Glas-Module

- 800-W-Wechselrichter

- verschiedene Montagesysteme verfügbar

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Welcher Hintergrund ist nun der beste?

Eine einzelne perfekte Oberfläche gibt es nicht. Grundsätzlich bieten helle und stark reflektierende Untergründe bessere Voraussetzungen für bifaziale Module als sehr dunkle Flächen.

Besonders viel Potenzial bieten helle Dachflächen oder heller Kies. Auch Schnee kann zeitweise sehr stark reflektieren. Gleichzeitig muss jedoch genügend Licht an die Modulrückseite gelangen können.

Unser Tipp: Bevor du allein wegen eines bifazialen Moduls deinen Untergrund veränderst, solltest du zuerst auf eine gute Aufständerung, möglichst wenig Verschattung und einen ausreichenden Abstand hinter dem Modul achten. Diese Faktoren sind mindestens genauso entscheidend.

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Jetzt weißt du, warum der Hintergrund bei bifazialen Solarmodulen eine Rolle spielt. In unserem Magazin beantworten wir weitere Fragen rund um Balkonkraftwerke, Halterungen, Wechselrichter, Speicher und Solarkabel.

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Marion Helmes

Marion Helmes

Autor/in

Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in renommierten Verlagshäusern und der Unternehmenskommunikation bringt Marion umfassendes Kommunikations-Know-how in die Redaktion von kleines kraftwerk ein. Seit 2025 schreibt sie über erneuerbare Energien und begleitet die Energiewende mit fundierten Ratgebern und praxisnahen Beiträgen.

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