So wird die Anker SOLIX Solarbank Max angeschlossen
Praxis & Installation
Veröffentlicht 22. Oktober 2026
Die neue Anker SOLIX Solarbank Max ist seit dem 22. Oktober 2026 erhältlich. Mit 7 kWh Speicherkapazität, drei MPP-Trackern und drei eigenen PV-Eingängen für bis zu 10 kWp unterscheidet sie sich deutlich von klassischen Balkonkraftwerk-Speichern. Doch wie wird das System eigentlich aufgebaut? Wir erklären Schritt für Schritt, wie die Komponenten zusammenspielen, worauf du beim Anschluss achten musst und welche Arbeiten ein Elektriker übernehmen muss.
Die Anker SOLIX Solarbank Max vereint Batteriespeicher, Wechselrichter und Energiemanagement in einem Gerät. Ein zusätzlicher Solarwechselrichter ist bei einer neu geplanten Anlage nicht erforderlich. Stattdessen werden die Solarmodule direkt an die Gleichstromeingänge der Solarbank angeschlossen.
Genau darin liegt der entscheidende Unterschied zur Solarbank Max AC, die bereits seit Frühjahr 2026 erhältlich ist. Die Max AC wird über die Wechselstromseite in eine bestehende Photovoltaikanlage eingebunden. Die Solarbank Max verarbeitet dagegen den Gleichstrom.
Das vereinfacht den Systemaufbau gegenüber manchen herkömmlichen PV-Speicherlösungen. Allerdings arbeitet die Solarbank Max mit deutlich höheren PV-Spannungen als klassische Balkonkraftwerk-Speicher. Deshalb gehört die elektrische Installation in fachkundige Hände.
Was du vor dem Aufbau der Solarbank Max wissen solltest
Bevor der eigentliche Aufbau beginnt, lohnt sich ein Blick auf die technischen Voraussetzungen. Die Solarbank Max besitzt drei unabhängige MPP-Tracker, kurz MPPTs. An sie können Solarmodule mit einer Gesamtleistung von bis zu 10.000 Wp angeschlossen werden. Die Module werden dabei innerhalb eines Strings in Reihe geschaltet.
Für die Installation sind vor allem diese Daten entscheidend:
EigenschaftAnker SOLIX Solarbank Max
Speicherkapazität7 kWh
Erweiterungbis 42 kWh
PV-EingangsleistungMaximal 10.000 Wp
MPP-Tracker3
MPPT-Spannungsbereich30 bis 550 V
Maximale PV-Eingangsspannung600 V je String
Maximaler Eingangsstrom18 A je MPPT
Maximaler Kurzschlussstrom25 A je MPPT
Gewicht Hauptgerät76,5 kg
SchutzartIP66
Netzleistung über geeigneten FestanschlussBis 4.600 W in Deutschland
Wichtig: Die maximal 10.000 Wp beziehen sich auf die anschließbare Solarmodulleistung.
Sie bedeuten nicht, dass die Anlage 10.000 Watt in das Hausnetz abgeben kann. Die tatsächliche AC-Ausgangsleistung hängt von der gewählten und fachgerecht installierten Anschlussart ab.
Schritt 1: Den passenden Standort auswählen
„Die Solarbank Max ist für die stehende Aufstellung vorgesehen. Mit 76,5 Kilogramm ist bereits das Hauptgerät deutlich schwerer als viele kleinere Balkonkraftwerk-Speicher. Geeignet sind eine Garage, ein trockener Kellerraum oder ein entsprechend geschützter Außenbereich. Das Gehäuse erfüllt die Schutzart IP66 und ist laut Hersteller für Betriebstemperaturen von minus 20 bis plus 55 Grad Celsius ausgelegt. Trotzdem sollte die Solarbank möglichst vor direkter Sonneneinstrahlung, Staunässe und unnötiger Hitze geschützt stehen", sagt Marco Larousse, Produktspezialist bei kleines kraftwerk.
Die Anker SOLIX Solarbank Max lässt sich mit bis zu fünf BP7000-Erweiterungsbatterien von 7 auf insgesamt 42 kWh Speicherkapazität ausbauen (Credit: Anker SOLIX)
Achte bei der Standortwahl auf einen ebenen, ausreichend tragfähigen Untergrund, gute Belüftung und genügend Platz für Anschlüsse und Wartung. Auch das WLAN-Signal sollte dort ausreichend stark sein, damit die Verbindung zur Anker-App funktioniert.
Der Standort sollte zudem zu den geplanten Leitungswegen passen. Zwischen den Solarmodulen, der Solarbank und dem Hausanschluss müssen geeignete Kabel verlegt werden.
Unser Tipp: Plane mögliche Erweiterungsbatterien gleich mit ein. Bei einem späteren Ausbau auf 42 kWh wächst nicht nur die Speicherkapazität, sondern auch das Gesamtgewicht des Systems erheblich.
Im folgenden Video erklärt Marco Larousse die neue Anker SOLIX Solarbank Max.
Ob sich ein Speicher dieser Größenordnung für deinen Haushalt lohnt, erklären wir in unserem Ratgeber zur Anker SOLIX Solarbank Max mit 7 kWh.
Schritt 2: Solarbank auspacken und aufstellen
Kontrolliere zunächst das gelieferte Gerät und die Zubehörteile auf sichtbare Transportschäden. Welche Kabel und Montagematerialien enthalten sind, hängt auch vom bestellten Set und der Anschlussvariante ab. Anschließend wird die Solarbank entsprechend der mitgelieferten Montageanleitung am vorgesehenen Standort aufgestellt.
Anker sieht dafür eine freistehende Installation oder die Verwendung einer separat erhältlichen Montagebasis vor. Welche Abstände zur Wand und welche Befestigungen erforderlich sind, beschreibt die aktuelle Herstelleranleitung. Aufgrund des hohen Gewichts solltest du das Hauptgerät nicht allein transportieren oder positionieren.
Die Wandhalterung dient zur zusätzlichen Sicherung der Anker SOLIX Solarbank Max und verhindert ein Umkippen des Speichersystems. Die Befestigung erfolgt nach den Vorgaben des Herstellers (Credit: Anker SOLIX)
Erweiterungsbatterien richtig einplanen
Die Solarbank Max lässt sich mit bis zu fünf BP7000-Erweiterungsbatterien ergänzen. Jede besitzt ebenfalls 7 kWh Kapazität. Damit ergeben sich folgende Ausbaustufen:
Hauptgerät: 7 kWh
Mit einer Erweiterung: 14 kWh
Mit zwei Erweiterungen: 21 kWh
Mit drei Erweiterungen: 28 kWh
Mit vier Erweiterungen: 35 kWh
Mit fünf Erweiterungen: 42 kWh
Die Zusatzbatterien werden nach dem von Anker vorgesehenen Stapelprinzip mit dem Hauptgerät verbunden. Dabei kommen die integrierten Batterieanschlüsse und die vorgeschriebenen mechanischen Sicherungen zum Einsatz.
Wichtig ist die richtige Reihenfolge: Die Erweiterungen werden im ausgeschalteten und elektrisch sicher getrennten Zustand nach Herstelleranleitung montiert. Erst danach folgt die elektrische Inbetriebnahme.
Schritt 3: Solarmodule und PV-Strings planen
Jetzt geht es um die Besonderheit der neuen Solarbank Max: die direkte Verbindung zu den Solarmodulen. Anders als bei einigen kleineren Solarbank-Modellen werden die Module nicht einfach einzeln auf mehrere Niedervolt-Eingänge verteilt. Die Max nutzt eine String-Verschaltung. Das bedeutet, dass mehrere Solarmodule hintereinander in Reihe geschaltet werden. Dabei addieren sich ihre Spannungen.
Die drei Maximum Power Point Tracker (MPPT) arbeiten unabhängig voneinander. So können Module auf einer östlichen, südlichen und westlichen Dachfläche unterschiedlichen Trackern zugeordnet werden.
Ein Beispiel: Du planst eine Anlage mit 12 Solarmodulen zu jeweils 500 Wp. Zusammen ergeben sie 6.000 Wp Modulleistung. Diese könnten auf mehrere Strings aufgeteilt werden, die jeweils einem eigenen MPP-Tracker zugeordnet sind. Wie viele Module tatsächlich in einem String verbunden werden dürfen, lässt sich aber nicht allein aus der Leistung ableiten. Entscheidend sind die elektrischen Daten des jeweiligen Moduls.
Die Elektrofachkraft prüft deshalb insbesondere die Leerlaufspannung, die Spannung bei niedrigen Temperaturen, den Betriebsstrom, den Kurzschlussstrom und die zulässigen Werte der Solarbank. Pro String darf die maximale Leerlaufspannung von 600 Volt nicht überschritten werden. Der vorgesehene MPPT-Arbeitsbereich reicht von 30 bis 550 Volt. Anker nennt bis zu zehn Module pro String. Das ist allerdings keine pauschale Freigabe für jede Modulserie. Je nach Modultyp kann die zulässige Anzahl geringer ausfallen.
Schritt 4: Solarbank mit dem Hausstromnetz verbinden
Für den Netzanschluss der Solarbank Max stehen drei Varianten zur Verfügung: Schutzkontaktsteckdose, Wieland-Steckvorrichtung oder Festanschluss (Credit: Anker SOLIX)
Neben den PV-Eingängen besitzt die Solarbank Max einen separaten AC-Anschluss für die Verbindung zum Hausstromnetz. Über diesen Anschluss kann das System Energie in das Hausnetz abgeben und je nach Betriebsmodus auch Strom aus dem Netz beziehen. Anker sieht drei Anschlussvarianten vor.
Variante 1: Anschluss über eine Schutzkontaktsteckdose
Für den Betrieb über eine geeignete Schutzkontaktsteckdose sieht Anker standardmäßig eine auf 800 Watt begrenzte AC-Ausgangsleistung vor. Das dafür vorgesehene Anschlusskabel gehört zum Lieferumfang. Allerdings bedeutet diese Betriebsart nicht automatisch, dass jede Solarbank-Max-Konfiguration als vereinfachtes Steckersolargerät betrieben werden darf. Insbesondere größere Anlagen mit mehreren Kilowatt Modulleistung und der DC-Anbindung der PV-Strings müssen fachgerecht geplant und installiert werden.
Variante 2: Anschluss über eine Wieland-Steckvorrichtung
Bei einem geeigneten, separat abgesicherten Stromkreis nennt Anker über die entsprechende Anschlusslösung bis zu 3.500 Watt AC-Leistung. Dafür sind die vorgesehenen Anschlusskomponenten und eine fachgerechte Installation erforderlich. Die Einrichtung des Stromkreises und der elektrischen Verbindung muss eine Elektrofachkraft übernehmen. Auch die Schutzmaßnahmen und die bestehende Hausinstallation müssen geprüft werden.
Variante 3: Fester elektrischer Anschluss
„Wer die Solarbank Max mit höherer AC-Leistung betreiben möchte, kann sie über die dafür vorgesehene feste Verdrahtung an die Hausinstallation anbinden lassen. Für Deutschland nennt Anker hierbei bis zu 4.600 Watt netzgekoppelte Ausgangsleistung. Der Festanschluss erfolgt durch einen dafür qualifizierten und beim Netzbetreiber eingetragenen Installationsbetrieb", erklärt Produktspezialist Marco Larousse.
Die Solarbank Max versorgt den Haushalt über ihren integrierten Wechselrichter mit Solarstrom und gespeicherter Energie. Die zulässige AC-Leistung hängt von der Anschlussart ab (Credit: Anker SOLIX)
Wichtig: Die Begrenzung der AC-Abgabe auf 800 Watt bedeutet nicht automatisch, dass die Solarbank Max unter die vereinfachten Regelungen für Steckersolargeräte fällt. Entscheidend sind unter anderem die nachgewiesene Wechselrichterleistung, die Modulleistung und die konkrete Anlagenkonfiguration. Bei größeren PV-Anlagen gelten die entsprechenden Anforderungen an Installation und Netzanschluss.
Schritt 5: Die drei PV-Eingänge der Solarbank Max anschließen lassen
Nach der Vorbereitung der Netzverbindung folgt die DC-seitige Einbindung der Solarmodule. Die Solarbank Max besitzt dafür drei getrennte PV-Eingänge, die in der Herstelleranleitung mit PV1, PV2 und PV3 bezeichnet werden. Jeder Eingang ist einem eigenen MPP-Tracker zugeordnet. Dadurch kann das System die Leistung der angeschlossenen Strings unabhängig voneinander regeln.
Die Solarmodule werden zu PV-Strings in Reihe geschaltet und an die drei unabhängigen MPP-Tracker der Anker SOLIX Solarbank Max angeschlossen. Jeder Tracker regelt den angeschlossenen String separat (Credit: Anker SOLIX)
Der Installationsbetrieb stellt die vorgesehenen String-Verbindungen her, überprüft ihre elektrischen Werte und verbindet sie gemäß Anker-Anleitung mit den passenden Eingängen. Dabei sind geeignete, zertifizierte Solarkabel und miteinander kompatible Steckverbinder erforderlich. Nicht verwendete Anschlüsse müssen mit den dafür vorgesehenen Schutzkappen verschlossen bleiben.
Besonders wichtig ist die sichere Handhabung der DC-Seite. Schon einzelne Solarmodule können bei Lichteinfall eine elektrische Spannung erzeugen. In Reihe geschaltete Module erreichen deutlich höhere Spannungen. Selbst wenn die Solarbank ausgeschaltet ist, können die PV-Leitungen deshalb weiterhin unter Spannung stehen.
Marco Larousse
Produktspezialist
„Die Verkabelung darf nicht unter Last getrennt oder verändert werden. Ist alles korrekt angeschlossen, kann die Solarbank den erzeugten Gleichstrom direkt für das Speichersystem nutzen. Der integrierte Wechselrichter übernimmt die Umwandlung in Wechselstrom für die Versorgung des Haushalts.“
Schritt 6: Smart Meter Gen 2 installieren
Damit die Solarbank Max den Strombedarf des Haushalts berücksichtigen kann, ist ein passendes Messsystem sinnvoll. Wir von kleines kraftwerk bieten die Solarbank Max auch mit dem Anker SOLIX Smart Meter Gen 2 an. Der Smart Meter erfasst elektrische Leistungsflüsse am Hausanschluss. Diese Messwerte kann die Solarbank nutzen, um ihre Lade- und Entladeleistung an den aktuellen Strombedarf anzupassen.
Beispielsweise erkennt das System, wenn die Solarmodule mehr Energie erzeugen, als gerade im Haushalt verbraucht wird. Verfügbare Überschüsse können dann zum Laden der Batterie genutzt werden. Wenn später der Stromverbrauch steigt und weniger Solarleistung vorhanden ist, kann die gespeicherte Energie wieder eingesetzt werden.
Die Installation des Smart Meters im Zählerschrank ist Aufgabe einer Elektrofachkraft. Dort müssen die erforderlichen elektrischen Anschlüsse und Stromwandler nach Herstelleranleitung eingebaut werden.
Der Anker SOLIX Smart Meter Gen 2 erfasst die Leistungsflüsse am Hausanschluss. Die Installation im Zählerschrank übernimmt eine Elektrofachkraft (Credit: Anker SOLIX)
Anschließend wird der Smart Meter mit dem Speichersystem verbunden. Je nach Konfiguration erfolgt die Kommunikation über die vorgesehenen Funk- oder Kabelverbindungen.
Schritt 7: Die Solarbank Max in der Anker-App einrichten
Nach Abschluss und Prüfung der elektrischen Installation kann die Solarbank in Betrieb genommen und eingerichtet werden. Die Solarbank wird über die Ein-/Aus-Taste gestartet. Dazu wird die Taste etwa drei Sekunden gedrückt, bis das Gerät eingeschaltet ist. Anschließend kann die Netzwerkeinrichtung beginnen. Für die Einrichtung benötigst du die aktuelle Anker-App und ein kompatibles Smartphone. Am Aufstellort sollte ein stabiles 2,4-GHz-WLAN verfügbar sein.
Öffne die App, melde dich mit deinem Anker-Konto an und füge die Solarbank Max als neues Gerät hinzu. Die App führt dich durch die erforderlichen Einrichtungsschritte. Dazu gehören die Netzwerkverbindung, die Einbindung des Smart Meters und die Konfiguration des Energiesystems. Prüfe außerdem, ob ein Firmware-Update angeboten wird.
Welcher Betriebsmodus ist sinnvoll?
Die Solarbank Max unterstützt unterschiedliche Möglichkeiten, das Laden und Entladen zu steuern. Im Eigenverbrauchsbetrieb steht die Nutzung des selbst erzeugten Solarstroms im Vordergrund. Das System kann den Haushalt aus der PV-Anlage versorgen und überschüssige Energie für später speichern. Über Anker PowerOS sind zudem intelligente Steuerungsfunktionen vorgesehen. Das Energiemanagement kann unter anderem Verbrauchsdaten, Wetterprognosen und Strompreise berücksichtigen.
Bei einem dynamischen Stromtarif kann auch das gezielte Laden aus dem öffentlichen Stromnetz interessant sein. Welche Einstellungen sinnvoll sind, hängt vom tatsächlichen Verbrauch, der PV-Leistung und den individuellen Tarifbedingungen ab. Eine höhere Eigenverbrauchsquote oder niedrigere Stromkosten ergeben sich nicht automatisch durch die Wahl eines bestimmten Modus.
Schritt 8: Optional den Notstromausgang nutzen
Die Solarbank Max besitzt einen separaten AC-Backup-Ausgang. Darüber können geeignete elektrische Geräte bei einem Stromausfall weiter mit Energie versorgt werden. Laut Hersteller beträgt die Nennwirkleistung 3.500 Watt, die maximale Scheinleistung liegt bei 3.680 VA. So lassen sich ein Kühlschrank, ein WLAN-Router oder andere wichtige Verbraucher anschließen. Wie lange die Versorgung möglich ist, hängt vom Ladezustand des Speichers und vom Stromverbrauch der angeschlossenen Geräte ab.
Wichtig: Die Solarbank Max übernimmt nicht automatisch die Notstromversorgung des gesamten Hauses. Die Ersatzstromfunktion bezieht sich auf den dafür vorgesehenen Backup-Ausgang. Soll stattdessen die bestehende Hausinstallation versorgt werden, ist eine gesonderte Planung und fachgerechte Installation erforderlich.
Schritt 9: Funktion überprüfen und Anlage anmelden
Zum Abschluss muss kontrolliert werden, ob alle Anschlüsse ordnungsgemäß hergestellt wurden und das System entsprechend den technischen Anforderungen arbeitet. Anschließend kannst du in der Anker-App überprüfen, ob Solarstrom erzeugt wird, ob der Ladezustand der Batterie angezeigt wird und ob die Messdaten des Smart Meters plausibel sind. Außerdem müssen die vorgeschriebenen Registrierungs- und Anmeldepflichten erfüllt werden.
Bei größeren Photovoltaikanlagen mit der Solarbank Max müssen die Anforderungen des zuständigen Netzbetreibers vor der Inbetriebnahme berücksichtigt werden. Der beauftragte Installationsbetrieb übernimmt die dafür erforderlichen technischen Schritte und die Anmeldung entsprechend dem vorgesehenen Netzanschlussverfahren.
„Der mechanische Aufbau der Solarbank Max ist vergleichsweise übersichtlich. Das Hauptgerät kombiniert mehrere Komponenten, für die bei anderen PV-Speichersystemen separate Geräte erforderlich sein können. Anders sieht es bei der elektrischen Installation aus. Bei einer größeren Solaranlage müssen die Solarmodule montiert, die Strings ausgelegt, geeignete Kabel verlegt und sämtliche elektrischen Anschlüsse fachgerecht hergestellt werden. Hinzu kommen gegebenenfalls Arbeiten an der Hausverteilung und die Installation des Smart Meters. Die von Anker beworbene schnelle App-Einrichtung ist deshalb nicht mit der gesamten Installation einer PV-Anlage gleichzusetzen“, so Marco Larousse abschließend.
Fazit: Einfacher Systemaufbau, aber fachgerechte Elektroinstallation erforderlich
Die Anker SOLIX Solarbank Max ist für größere PV-Anlagen konzipiert. Mit integriertem Wechselrichter, drei unabhängigen MPP-Trackern und 7 kWh Basisspeicher vereint sie mehrere zentrale Komponenten einer Solaranlage in einem Gerät. Ihr größter Unterschied zur Max AC ist der direkte Anschluss der Solarmodule. Das macht sie vor allem für neue oder umfassend umgeplante Photovoltaikanlagen interessant.
Der eigentliche Aufbau lässt sich gut nachvollziehen: Zuerst werden Standort und Speicher vorbereitet, anschließend die Solarmodule und elektrischen Anschlüsse fachgerecht installiert. Danach folgen die Einbindung des Smart Meters, die App-Einrichtung und die Inbetriebnahme.
Häufige Fragen zur Anker SOLIX Solarbank Max
Die Vorbereitung des Standorts, die Kontrolle des Lieferumfangs und die spätere App-Einrichtung kannst du grundsätzlich selbst übernehmen. Bei der Montage müssen die Herstellervorgaben beachtet werden. Die elektrische DC-Installation der PV-Anlage sowie erforderliche Arbeiten an der Hausinstallation gehören in die Hände eines Elektrofachbetriebs.
Nein. Die Solarbank Max besitzt einen integrierten Wechselrichter und eigene PV-Eingänge. Bei einer entsprechend geplanten Neuanlage ist deshalb kein separater Solarwechselrichter erforderlich.
Anker nennt insgesamt bis zu 20 Solarmodule mit einer maximalen Gesamtleistung von 10.000 Wp. Die Module werden auf bis zu drei Strings verteilt. Welche Anzahl pro String zulässig ist, hängt von den elektrischen Moduldaten und den Eingangsgrenzen der Solarbank ab.
Die Solarbank Max besitzt eigene DC-Eingänge und wird direkt mit Solarmodulen verbunden. Die Solarbank Max AC hat keine eigenen PV-Eingänge und wird AC-seitig eingebunden. Sie eignet sich deshalb besonders zur Nachrüstung einer bestehenden Photovoltaikanlage, deren Wechselrichter weiter genutzt werden soll.
Ja. Die Speicherkapazität lässt sich mit bis zu fünf kompatiblen BP7000-Erweiterungsbatterien von 7 auf insgesamt 42 kWh erhöhen. Der Ausbau muss nach den aktuellen Herstelleranweisungen und unter Beachtung der elektrischen Sicherheit erfolgen.
Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in renommierten Verlagshäusern und der Unternehmenskommunikation bringt Marion umfassendes Kommunikations-Know-how in die Redaktion von kleines kraftwerk ein. Seit 2025 schreibt sie über erneuerbare Energien und begleitet die Energiewende mit fundierten Ratgebern und praxisnahen Beiträgen.