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Balkonkraftwerke in deutschen Großstädten: Die Top 10 im Überblick!

Balkonkraftwerke sind längst mehr als ein Großstadtphänomen, doch wo sie wirklich durchstarten, entscheidet sich nicht an der bloßen Zahl der Anlagen, sondern daran, wie viele Haushalte tatsächlich mitmachen. Eine Auswertung auf Basis von Daten der Bundesnetzagentur zeigt deutlich: Dort, wo Politik unkomplizierte Regeln setzt, Städte informieren und Nachbarn sichtbare Vorreiter sind, verwandeln sich Balkone, Flachdächer und Gärten in kleinteilige Solarkraftwerke.

In diesem Beitrag zeigen wir, welche 10 deutsche Städte die Vorreiter sind und wie einfach ein Balkonkraftwerk installiert werden kann.

Bremen: Spitzenreiter der Balkon-Energiewende

Den ersten Platz belegt Bremen. Von rund 304.000 Haushalten betreiben 1,79 % ein Balkonkraftwerk. Damit liegt die Hansestadt bundesweit an der Spitze und zeigt, wie konsequent dezentrale Stromerzeugung auch im urbanen Raum funktionieren kann.


Auf Platz zwei folgt Dresden mit 1,73 % Balkonkraftwerken bei 312.012 Haushalten. Dortmund sichert sich mit 1,72 % und 318.360 Haushalten den dritten Rang. Beide Städte unterstreichen, dass die Nachfrage nach kleinen Solaranlagen längst kein Nischenthema mehr ist.

Platz Stadt Haushalte Anteil mit Balkonkraftwerk
1 Bremen 304.000 1,79 %
2 Dresden 312.012 1,73 %
3 Dortmund 318.360 1,72 %
4 Essen 313.843 1,65 %
5 Stuttgart 326.001 1,62 %
6 Leipzig 365.382 1,37 %
7 Berlin 2.216.734 1,04 %
8 Köln 573.221 1,03 %
9 Hamburg 1.070.000 0,85 %
10 München 868.163 0,84 %
Quelle: Kleines Kraftwerk · Stand: 20. Januar 2026

Balkonkraftwerke in deutschen Großstädten: Große Städte, kleiner Anteil

Auffällig bei dieser Auswertung ist: Je größer die Stadt, desto geringer oft der prozentuale Anteil. Berlin, Hamburg und München verfügen zwar über sehr hohe absolute Installationszahlen, bleiben im Verhältnis zur Haushaltszahl jedoch deutlich hinter kleineren Großstädten zurück. 

Energiewende im Kleinen, Wirkung im Großen

Auch wenn der Beitrag der Balkonkraftwerke zur gesamten deutschen Solarleistung mit rund 0,8 bis 1 Prozent noch relativ klein ist, verändert ihre hohe Sichtbarkeit den Alltag in den Städten.


Jeder zusätzliche Balkon mit Solarmodulen signalisiert: Die Energiewende findet nicht nur auf großen Dachflächen und in Solarparks statt, nein, sie beginnt dort, wo Menschen wohnen.

Die Installation eines kleinen Kraftwerks ist sehr leicht

Falls du mit dem Gedanken spielst, dir ein Balkonkraftwerk anzuschaffen, solltest du das kostenlose Balkonkraftwerk-Checker-Tool von Kleines Kraftwerk nutzen. Es zeigt dir exakt, was bei dir möglich ist (passend zu deinen baulichen Gegebenheiten und deinem Strombedarf). Du erhältst konkrete Empfehlungen, die sich an der Realität orientieren, nicht an Standardlösungen.


Man muss keine Fachkraft sein, um ein Balkonkraftwerk installieren zu können. Die Systeme (Plug &Play) sind so einfach, dass auch Laien die Montage eines Balkonkraftwerks schaffen.


  • Balkontyp prüfen: Material, Stärke, Traglast und Ausrichtung bestimmen.

  • Passendes Halterungssystem wählen: Je nach Geländerform (rund, eckig, flach) oder Brüstungsmaterial (Holz, Stahl, Glas).

  • Module montieren: Aufsetzen, mit Klemmen fixieren, Neigungswinkel einstellen.

  • Wechselrichter anschließen: Meist Mikrowechselrichter-Inverter mit einer Ausgangsleistung von maximal 800 Watt.

  • Einspeisung starten: Über eine Steckdose mit Netzverbindung – vorzugsweise Wieland oder offiziell zugelassene Schuko.

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Das war unser Beitrag zum Thema Balkonkraftwerke in deutschen Großstädten. Sollten dich weitere Themen interessieren, weil du eventuell wissen möchtest, wie man einen Speicher korrekt anschließt, bist du in unserem Online-Magazin an der richtigen Stelle. Dort erfährst du ebenso, in welchen Städten Fördermittel gezahlt werden und welche Daten im Marktstammdatenregister einzutragen sind.

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