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Wie viel Photovoltaik ist für ein Einfamilienhaus erlaubt?
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Wie viel Photovoltaik ist für ein Einfamilienhaus erlaubt?

Ein Einfamilienhaus und Photovoltaik – da steckt heute deutlich mehr Potenzial drin, als viele vermuten. Für dich als Hausbesitzer ist entscheidend, wie viel PV-Leistung rechtlich möglich ist, was sich wirtschaftlich wirklich rechnet – und warum leistungsstarke Plug-and-Play-Systeme wie das XL 4000 Wp Okta von Kleines Kraftwerk mit Anker Solarbank 3 Pro eine echte Alternative zur klassischen Dachanlage sein können.

Ein 4000-Wp-System mit Speicher ist technisch längst mehr als ein klassisches Balkonkraftwerk: Es bewegt sich auf dem Niveau einer kleinen Dach-PV-Anlage – mit dem Unterschied, dass es deutlich günstiger, flexibler und wesentlich einfacher umzusetzen ist.

Das XL‑Okta‑Set kombiniert acht Solarmodule mit zusammen rund 4000 Wp. "Damit liegt die Modulleistung bereits im unteren Bereich klassischer Kleinanlagen auf dem Einfamilienhausdach (3–5 kWp)", so Markus Struck, Geschäftsführer von Kleines Kraftwerk.


"Kombiniert mit der Anker Solarbank 3 stehen zunächst 2,68 kWh Speicherkapazität zur Verfügung. Durch modulare Erweiterungsbatterien lässt sich das System auf bis zu etwa 16 kWh ausbauen. Die Anlage bewegt sich damit auf dem Speicherniveau einer typischen PV-Hausanlage", so Markus Struck weiter.

Deutlich geringere Investition bei ähnlichem Einsparpotenzial

Eine Dach‑PV-Anlage mit Speicher kostet für ein Einfamilienhaus zwischen 10000 bis 25000 Euro, je nach Größe und Speicherdimension. Ein XL‑4000Wp‑Okta‑Set mit der Solarbank 3 Pro liegt bei ca. 5400 Euro und damit oft nur bei einem Bruchteil der Investition einer vollwertigen Dachanlage.


Durch rund 4 kWp-Modulleistung und den Speicher lässt sich ein großer Teil des Haushaltsverbrauchs (Grundlast plus typische Tagesspitzen) direkt aus Solarstrom decken.

Wie viel Photovoltaik ist rechtlich erlaubt?

Seit 2024 dürfen Steckersolargeräte mit einer Wechselrichter-Ausgangsleistung von bis zu 800 Watt ohne aufwendiges Genehmigungsverfahren betrieben werden. Die Modulleistung darf dabei höher sein (sogenanntes Clipping), entscheidend ist die maximale Einspeiseleistung des Wechselrichters.

Eine Modulleistung von 4.000 Wp liegt jedoch deutlich über dem, was marktüblichen Balkonkraftwerken entspricht. Wird diese Leistung mit einem Wechselrichter über 800 W AC betrieben oder fest ins Hausnetz eingebunden, handelt es sich nicht mehr um ein privilegiertes Steckersolargerät, sondern um eine reguläre Photovoltaikanlage.

Was das konkret bedeutet

  • Anmeldung: Die Anlage muss im Marktstammdatenregister (MaStR) registriert werden. Zusätzlich ist eine Anmeldung beim Netzbetreiber vor Inbetriebnahme erforderlich.

  • Netzanschluss: Bei Anlagen über 800 W Einspeiseleistung ist ein fester Netzanschluss vorgeschrieben. Ein Schuko-Stecker ist hierfür nicht zulässig.

  • Zähler: In der Regel wird ein Zweirichtungszähler benötigt, den der Netzbetreiber bereitstellt.

  • Elektroinstallation: Die Installation muss durch eine Elektrofachkraft erfolgen. Ein normaler Haushaltsstromkreis ist für diese Leistung nicht ausgelegt.

  • Wechselrichter: Erforderlich ist ein netzkonformer Wechselrichter gemäß VDE-AR-N 4105 mit integriertem Netz- und Anlagenschutz.

Steuer und Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG)

  • Photovoltaikanlagen bis 30 kWp sind seit 2023 von der Einkommensteuer befreit.

  • Beim Kauf gilt für Anlagen bis 30 kWp ein Umsatzsteuersatz von 0 %.

  • Eingespeister Strom wird nach dem EEG vergütet (Stand Februar 2026: 7,78 Cent/kWh für eine Teileinspeisung und 12,34 Cent/kWh für die Volleinspeisung von Solarstrom – bei neuen PV-Anlagen bis 10 Kilowattpeak (kWp) Leistung).

  • Was bereits feststeht: Die nächste Reduzierung der PV-Einspeisevergütung ist ab dem 1. August 2026 vorgesehen.

Wie viel Photovoltaik ist für ein Einfamilienhaus erlaubt? 3 Gründe für ein großes Balkonkraftwerk

  • Ein großes Balkonkraftwerk wie das Okta-Set ist eine einfache, genehmigungsarme Installation anstatt ein großes Bauprojekt.

  • Flexibilität, Skalierbarkeit und geringes Risiko: Während eine Dach‑PV fest mit dem Gebäude „verwächst“, bleibt ein XL‑Balkonkraftwerk mobil: Ziehst du um oder änderst deine Nutzung, kannst du Module und Speicher einfach mitnehmen – das reduziert das Investitionsrisiko gegenüber einer fest montierten Dachanlage deutlich.

  • Viele Häuser brauchen nicht "maximal groß“. Viele Einfamilienhäuser haben einen Jahresverbrauch, bei dem 3 bis 5 kWp PV plus Speicher bereits einen Großteil des Strombedarfs abdecken; hier kann ein 4‑kWp‑Okta‑Set mit Speicher in der Praxis ein ähnliches Autarkieniveau erreichen wie eine kleine Dachanlage – nur eben mit weniger Kapitaleinsatz.

Der große Kostenvergleich

Komponente XL 4.000 Wp Okta + Solarbank 3 Pro 4 kWp Dach-PV mit Speicher (klassisch installiert)
Module / PV-Leistung 8 × 500 Wp bifaziale TopCon-Module 4 kWp Module (ca. 1.200–2.000 Euro)
Speicher 2,68 kWh (erweiterbar auf ca. 16 kWh) 5 kWh Batteriespeicher (ca. 2.000 bis4.000 Euro)
Wechselrichter Im Speicher integriert (800 bis 1.200 W) Separater Wechselrichter (ca. 1.000–2.000 Euro)
Zubehör / Messtechnik Smart Meter inklusive Zähler, Messkonzept etc. (ca. 200 bis 500 Euro)
Montage Optional (z. B. Balkon, Flachdach) – zusätzliche Kosten möglich Planung, Montage und Elektroinstallation (ca. 4.000 bis 7.000 Euro)
Gesamtpreis ab 1639 Euro zzgl. ggf. Montage (Stand: 2/2026) ca. 10.000 bis 25.000 Euro inkl. Installation

"Die Dachanlage ist 6- bis 10-mal teurer, da sie Elektrofachkräfte, Statikprüfungen und aufwendige Dacharbeiten erfordert. Zusammengefasst spart das Okta-Set 80 bis 90 % der Investition bei vergleichbarem Nutzen und ist somit ideal für Mieter", so Markus Struck abschließend.

Wie viel Photovoltaik ist für ein Einfamilienhaus erlaubt?: Unser Fazit

Mit 4.000 Wp verlässt du die Steckersolar-Welt und betreibst eine kleine Dach- oder Freiflächenanlage. Das ist problemlos möglich, aber du brauchst eine Fachkraft für die Installation, eine Anmeldung beim Netzbetreiber und im MaStR. Der bürokratische Aufwand ist überschaubar, aber nicht zu umgehen.

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