Solarmodule am Haus machen dich unabhängiger von teurem Netzstrom – auch dann, wenn du keinen Balkon oder kein Flachdach hast. Wand- und Fassadenlösungen von Kleines Kraftwerk zeigen, dass fast jede Hausecke zur eigenen kleinen Stromquelle werden kann – mit oder ohne Speicher.
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Nicht jede Wohnung hat einen sonnigen Südbalkon, und nicht jedes Haus bietet eine große freie Dachfläche. Trotzdem musst du auf eigenen Solarstrom nicht verzichten, denn Mini-Solaranlagen lassen sich auch an der Fassade oder an der Hauswand installieren. Gerade steckerfertige Systeme bringen die Photovoltaik dorthin, wo früher nur Putz und Klinker waren.
Strom selber machen, auch ohne Balkon
"Der Vorteil: Du kannst im Bestand nachrüsten, ohne eine große Dach-PV-Anlage planen zu müssen, und nutzt ungenutzte Flächen sinnvoll. So wird aus einer nackten Hauswand ein aktiver Teil deiner persönlichen Energiewende", so Markus Struck, Gründer und Geschäftsführer von Kleines Kraftwerk.
Wo am Haus Solarmodule sinnvoll sind
Solarmodule am Haus funktionieren überall dort, wo genügend Sonnenlicht auf die Module trifft und die Montage statisch sicher möglich ist. Typische Einsatzorte sind beispielweise die Fassade bzw. die Hauswand. Vertikal montierte Module bringen vor allem bei tiefstehender Sonne ordentliche Erträge und nutzen Flächen, die sonst leer bleiben.
Kleines Kraftwerk deckt genau diese Einsatzorte mit eigenen Komplettpaketen ab, jeweils mit ein bis vier Solarmodulen (mehr sind natürlich auch möglich, aber an einer Hauswand eher ungewöhnlich). So findest du in der Regel eine passende Lösung, egal wie dein Haus geschnitten ist.
So funktionieren Solarmodule am Haus
Technisch funktionieren Balkonkraftwerke am Haus genauso wie an anderen Orten (Ziegeldach, Garagendach oder im Garten). Die Module verwandeln Sonnenlicht in Gleichstrom und ein Wechselrichter macht daraus haushaltsüblichen Wechselstrom. Bei steckerfertigen Lösungen wird dieser Strom direkt in dein Hausnetz eingespeist und versorgt deine laufenden Verbraucher – vom Kühlschrank bis zum WLAN-Router.
Ein typisches System von Kleines Kraftwerk besteht aus:
- 1 bis 4 Solarmodule mit moderner TOPCon-Technologie für höhere Erträge bei diffusem Licht
- einem Wechselrichter, der auf maximal 800 Watt Ausgangsleistung begrenzt und VDE-konform ins Hausnetz einspeist
- einer statisch geprüften Halterung „Made in Germany“
- optional können alle Sets mit einem Speicher ausgerüstet werden, der den überschüssigen Solarstrom für den Abend speichert
Bei Wand- und Fassadenlösungen kommt hinzu, dass die optische Integration wichtiger ist: Systeme wie das Kleine Kraftwerk Duo Wandhalterung setzen auf verdeckte Aufhängungen, die das Modul wie ein großes, ästhetisches Paneel in die Fassade einbinden.
Dieses Set ist besonders sinnvoll, wenn:
tagsüber ein Grundverbrauch vorhanden ist (Kühlgeräte, Router, Standby-Geräte),
du keinen Speicher brauchst, weil du ohnehin oft zu Hause bist oder viele Dauerverbraucher hast,
du möglichst günstig und unkompliziert starten möchtest und später erweitern willst.
Ein Duo-Set an der Wand mit zwei hochwertigen Modulen und 800-W-Wechselrichter kann – je nach Standort und Ausrichtung – bis zu rund 1.150 kWh Solarstrom pro Jahr erzeugen. In einem typischen Haushalt mit Strompreisen um 35 Cent pro kWh bedeutet das spürbare Einsparungen innerhalb weniger Jahre.
Solarmodule am Haus: Wann sich ein Speicher lohnt
Nicht nur Verbraucherverbände und Fachportale bestätigen, dass sich ein Speicher vor allem dann lohnt, wenn man tagsüber selten zuhause bist und seinen Verbrauchsschwerpunkt in den Abendstunden hat. "Bereits kleinere Plug-in-Speicher mit einer Kapazität von knapp 3 kWh können den Eigenverbrauch von etwa 60 Prozent (ohne Speicher) auf bis zu 85 Prozent erhöhen", so Markus Struck erneut.
Eine Anmerkung: Der Speicher verlängert die Zeit bis zur Deckung der Investitionskosten etwas, kann aber über die Laufzeit mehr Netzstrom ersetzen und die Unabhängigkeit deutlich erhöhen.
Unser Speichertipp: Die E2700 von Anker. Sie bietet mehr Leistung, mehr Flexibilität und mehr Unabhängigkeit. Die Anker SOLIX Solarbank 3 Pro kombiniert ein kompaktes All-in-One-Design mit erweiterbarer Speicherkapazität und einer integrierten 1.200-W-Steckdose, die auch ohne Netzstrom funktioniert. Vier MPPT-Eingänge holen das Maximum aus der Solaranlage heraus. Mit 6.000 Ladezyklen, 15 Jahren Lebensdauer und 10 Jahren Garantie ist sie zudem auf langfristige Sicherheit ausgelegt.
Worauf du bei Solarmodulen am Haus achten solltest
Damit Solarmodule an der Hauswand sicher und ertragreich laufen, solltest du ein paar Punkte beachten:
- Ausrichtung und Neigung: Süd- oder Südwest-Ausrichtung bringt meistens die besten Erträge; vertikale Fassadenmodule liefern übrigens auch im Winter besonders gute Ertragswerte.
- Rechtliches: Steckerfertige Anlagen bis 800 W Einspeisung gelten als Balkonkraftwerke; die Anmeldung im Marktstammdatenregister ist Pflicht, aber vereinfacht.
Solarmodule am Haus: Die häufigsten Fragen zum Thema
Solarmodule am Haus eröffnen neue Möglichkeiten der unabhängigen Energieversorgung. Damit du die richtige Entscheidung treffen kannst, beantworten wir folgend die häufigsten Fragen zu diesem und weiteren Themen.
Muss ich mein kleines Kraftwerk irgendwo anmelden? Und wenn ja, wo?
Ja. Das Balkonkraftwerk muss im Marktstammdatenregister eingetragen werden. Seit der Gesetzesvereinfachung ist der Prozess unkompliziert. Eine separate Anmeldung beim Netzbetreiber ist in der Regel nicht mehr erforderlich. Welche Daten du eingeben musst, erfährst du in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung, die du hier einsehen kannst.
Ist die Installation kompliziert?
Nein. Balkonkraftwerke sind steckerfertig konzipiert. Module montieren, Wechselrichter anschließen, in die Steckdose einstecken – fertig. Idealerweise wird eine geeignete Einspeisesteckdose verwendet. Selten ist eine Beratung durch eine Elektrofachkraft nötig, denn unsere Montageanleitungen sind selbsterklärend und einfach zu verstehen.
Kann ich mehrere Balkonkraftwerke betreiben?
Grundsätzlich ist die Einspeiseleistung pro Wohneinheit auf 800 Watt begrenzt. Mehrere Module sind möglich, solange die Wechselrichterleistung diese Grenze nicht überschreitet.
Wie stark beeinflusst Verschattung die Leistung?
Schon Teilverschattung kann die Leistung einzelner Module reduzieren. Hochwertige Module oder Systeme mit optimierter MPPT-Regelung minimieren Ertragseinbußen.
Was bedeutet MPPT? Ist das relevant für mich?
MPPT steht für Maximum Power Point Tracking. Das ist eine Technik im Wechselrichter, die dafür sorgt, dass Solarmodule jederzeit mit maximal möglicher Leistung arbeiten. Das bedeutet: Ohne MPPT würde das System oft unter seinem Potenzial laufen.
Gibt es Förderungen für Balkonkraftwerke ohne Speicher?
Ja, viele Städte und Kommunen bieten Zuschüsse an. Zusätzlich entfällt seit 2023 die Mehrwertsteuer auf Photovoltaik-Komponenten für private Haushalte. Falls du wissen möchtest, ob es in deiner Stadt Fördermittel gibt, erhältst du die Antwort in unserer interaktiven Förderkarte, die du hier aufrufen kannst.
Weitere Beiträge rund um Balkonkraftwerke, Wechselrichter, Halterungen & Co.
Das war unser Beitrag zum Thema Solarmodule am Haus. Solltest du weitere Fragen haben, werden diese in unserem Online-Magazin beantwortet.
Dort erfährst du beispielsweise, wie du dein kleines Kraftwerk im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur anmelden kannst und auch, mit wie viel Ertrag du mit einem 900 Wp-Balkonkraftwerk realistisch rechnen kannst.