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Kleines Kraftwerk
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Ab wann lohnt sich ein Balkonkraftwerk wirklich? Eine ehrliche Rechnung

Wer über aktuelle Strompreise oder seinen Versorger spricht, landet früher oder später beim Thema Balkonkraftwerk. Und das zurecht. Seit ein paar Jahren tauchen die kleinen Solaranlagen auf immer mehr Balkonen, Terrassen und Flachdächern auf. Laut Bundesnetzagentur sind inzwischen über 1,2 Millionen Balkonkraftwerke in Deutschland in Betrieb.

Aber mal ehrlich: Lohnt sich das Ganze auch für dich? Oder ist ein Balkonkraftwerk vor allem ein teures Hobby für Technikbegeisterte? Die Antwort hängt von einer Zahl ab, die die meisten Menschen gar nicht kennen: ihrem eigenen Jahresstromverbrauch. In diesem Ratgeberbeitrag rechnen wir dir vor, wann sich ein kleines Kraftwerk auch für dich lohnt.

Der durchschnittliche Stromverbrauch

Ein durchschnittlicher Einpersonenhaushalt in Deutschland verbraucht rund 800 bis 1.500 Kilowattstunden (kWh) Strom pro Jahr. Zwei Personen kommen auf etwa 2.500 bis 3.000 kWh, eine vierköpfige Familie schnell auf 4.000 kWh und mehr — je nachdem, ob ein Elektroherd, Wäschetrockner oder gar ein E-Auto im Spiel ist.

"Diese Zahlen sind deshalb so wichtig, weil ein Balkonkraftwerk immer nur so viel einsparen kann, wie es produziert — und das wiederum hängt davon ab, wie viel davon du auch tatsächlich selbst verbrauchst, während die Sonne scheint>", so Markus Struck, Geschäftsführer von Kleines Kraftwerk.

Hier liegt der erste große Denkfehler: Ein Balkonkraftwerk speist seinen Strom direkt ins Hausnetz ein. Was du in dem Moment nicht verbrauchst, fließt ins öffentliche Netz und du bekommst dafür so gut wie nichts.


Die sogenannte Eigenverbrauchsquote ist also entscheidend. Wer tagsüber zu Hause ist, viel kocht oder regelmäßig die Waschmaschine anschmeißt, profitiert deutlich mehr als jemand, der von acht bis achtzehn Uhr im Büro sitzt und das Balkonkraftwerk ungenutzt vor sich hinproduzieren lässt.


Für Vollzeitbeschäftigte, die tagsüber nicht zuhause sind, liegt die Eigenverbrauchsquote ohne Speicher oft nur bei 20 bis 30 Prozent. Mit einem Speicher hingegen lässt sie sich auf 60 bis 80 Prozent steigern.

Kommen wir zur Frage, ab welchem Verbrauch sich eine Anlage rechnet

Ein Einstiegsmodell, wie beispielweise das Duo-Set, besteht aus zwei bifazialen 450-Watt-Modulen und einem Mikrowechselrichter von Hoymiles. Das 900-Wp-Set mit zwei gibt es optional mit statisch geprüften Halterungen für das Flachdach, den Balkon, die Hauswand oder das Ziegeldach.


Bifazial bedeutet übrigens: Die Module nehmen auch Streulicht von der Rückseite auf, was bei guter Aufstellung nochmals ein paar Prozent mehr Ertrag bringt. Die bisher gemessene Höchstleistung des Duo-Sets betrug volle 930 Watt. Das ist kein Marketing-Versprechen, sondern ein Testwert aus einem Langzeittest über fast ein Jahr.

Ein 900-Watt-Balkonkraftwerk liefert je nach Standort und Ausrichtung etwa 700 bis 900 kWh pro Jahr. Rechnen wir mit dem mittleren Wert von 750 kWh und einem Strompreis von 35 Cent pro kWh. Dann spart das Duo-Set im besten Fall rund 262 Euro pro Jahr, wenn du alles selbst verbrauchst.


Bei einer realistischen Eigenverbrauchsquote von 40 bis 50 Prozent ohne Speicher landen wir eher bei 100 bis 130 Euro jährlicher Ersparnis. Das bedeutet: Bei einer Investition von 399 Euro hast du dich nach drei bis vier Jahren refinanziert — und danach produziert das Ding einfach weiter Strom, für viele Jahre.

Für wen ist das also konkret interessant? 

"Für Einzelpersonen oder Paare mit moderatem Verbrauch um die 2.000 bis 3.000 kWh im Jahr ist das Duo-Set der Einstieg, der sich in jedem Fall rechnet — auch ohne Speicher, sofern man tagsüber halbwegs regelmäßig zuhause ist. Wer im Homeoffice arbeitet, hat hier einen spürbaren Vorteil, weil Laptop, Monitor, Beleuchtung und Kaffeemaschine genau dann Strom ziehen, wenn das Panel auf dem Dach oder dem Balkon diesen produziert", so Markus Struck erneut.

Wer etwas ambitionierter denkt: das Duo XL mit 1000 Watt

Das Duo XL-Set mit 1000 W kostet nur 20 Euro mehr als das Standard-Duo und ist für viele Haushalte sinnvoller, denn so erhält man mehr Leistung für einen minimalen Aufpreis. Aber der eigentliche Sprung passiert beim Quattro-XL, dem Vier-Modul-Set mit 2000 Watt Peak.


Ein 2000-Wp-System erzeugt typischerweise zwischen 1.700 und 2.100 kWh pro Jahr in Deutschland (je nach Ausrichtung, Neigung und Standort). Das deckt bei einem Einpersonenhaushalt schon einen guten Teil des gesamten Jahresverbrauchs — und bei einer Familie ist es der Einstieg in echte Unabhängigkeit.

Das Quattro XL ist besonders sinnvoll, wenn du einen Verbrauch von 3.500 kWh aufwärts hast, also etwa ab einer Zwei- bis Dreipersonenwohnung mit normaler Ausstattung. Hier wird die Anlage nicht irgendwann theoretisch rentabel, sondern das merkst du direkt auf der Stromrechnung. Wer dann noch den Schritt zum Speicher geht, hebt das Ganze auf eine neue Ebene.

Gut zu wissen: Kleines Kraftwerk bietet verschiedene Sets direkt gebündelt mit der Anker Solix Solarbank 3 Pro an. Das Duo-Setwird beispielsweise mit der 2,68-kWh-Anker-Solarbank 3 Pro kombiniert. Der Speicher ist sozusagen das Herzstück eines Balkonkraftwerks.


Mit einem Speicher kann man deutlich mehr selbst nutzen — häufig 60 bis 80 Prozent des erzeugten Stroms, weil Überschuss geladen und später abgerufen werden kann.


Das verändert die Wirtschaftlichkeitsrechnung erheblich: Wer tagsüber nicht zuhause ist, holt sich abends seine eigene Solarenergie aus dem Akku, anstatt teuren Netzstrom einzukaufen.

Ein Punkt, den viele unterschätzen: die Qualität der Halterungen

Kleines Kraftwerk setzt auf statisch geprüfte Montagesysteme, die in Deutschland hergestellt werden. Wer ein Set kauft, bei dem die Halterung wackelt oder nach zwei Jahren rostet, hat am Ende nicht gespart.


Wusstest du das bereits? Vermieter können Mini-PV-Anlagen nicht mehr ohne Weiteres ablehnen. Sie müssen lediglich über die bauliche Veränderung informiert werden. Bei Kleines Kraftwerk gibt es dafür einen fertigen Vordruck, den man dem Vermieter zusenden kann. Das nimmt eine der größten Hemmschwellen für Mieter weg, die bisher gezögert haben.

Die kurze Antwort auf Ab wann lohnt sich ein Balkonkraftwerk wirklich? lautet

Ab einem Jahresverbrauch von rund 1.500 kWh beginnt ein Balkonkraftwerk ohne Speicher sich zu rechnen, besonders dann, wenn du tagsüber regelmäßig zuhause bist.


Ab 3.000 kWh aufwärts ist ein Quattro-Set mit Speicher schlicht die wirtschaftlich vernünftigste Entscheidung, die du für deinen Haushalt treffen kannst.


Die Investition hat sich bei den meisten Haushalten nach zwei bis fünf Jahren rentiert und danach läuft das System einfach weiter, Jahr für Jahr, ohne monatliche Kosten, ohne Abo, ohne Preiserhöhungsschreiben vom Energieversorger.

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Das war unser Beitrag zum Thema Ab wann lohnt sich ein Balkonkraftwerk wirklich? Du hast weitere Fragen? Dann bist du in unserem Magazin an der richtigen Stelle. Tagtäglich berichten wir in unserem Magazin über die Themen, die dich vor und auch nach dem Kauf eines Balkonkraftwerks interessieren. Wir beantworten Kundenfragen und geben rechtliche Hinweise.

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